Im Zuge der okkulten Bestrebungen der Nazis wurden neben vielen anderen Gruppen auch die Katharer vereinnahmt. Das trieb seltsame Blüten und sorgte dafür, dass das Thema Katharer in Deutschland bis weit in die 90er Jahre hinein ein Nischendasein fristeten und ihr Schicksal weithin unbekannt war. Mittlerweile ist auch dieser Aspekt des "Dritten Reiches" aufgearbeitet und es gibt einige Bücher, die sich mit diesem Thema befassen.
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Otto Rahn € 15,50
Aus der Kurzbeschreibung
von amazon.de:"Das Kultbuch über den Gral und die Katharer...
Der
Mythos der Katharerfeste Montsegur, die uralte Überlieferung vom Heiligen
Gral und die Einzigartigkeit von Landschaft und Menschen, schildert Rahn in ergreifenden
Worten, welchen den Leser fast zwingen, diesen Teil Europas einmal selbst zu erleben.
Es ist der "Kreuzzug gegen den Gral" von Otto Rahn, welcher uns an die
Wurzeln der Überlieferung zurückführt und dafür Sorge trug,
das die Suche nach dem Gral wieder aufgenommen wurde. Otto Rahn wurde am 1904
in Michelstadt geboren. Er studierte Geschichte, deutsche Philologie und Jura.
1929 trieb ihn sein Forscherdrang nach Montsegur auf die Suche nach dem Erbe der
Katharer. Vier Jahre später veröffentlichte er den "Kreuzzug gegen
den Gral". Sein zweites Buch "Luzifers Hofgesind" erschien einige
Jahre später. 1939 wählt er den "Freitod". Sein Werk ist ebenso
mysteriös, wie sein Ende, das wohl in direktem Zusammenhang mit seiner "Karriere"
bei der SS steht.
Otto
Rahn und die Suche nach dem Gral
Hans-Jürgen Lange € 15,50
Nachdem sein 1995 veröffentlichtes Werk Otto Rahn Leben & Werk längst
vergriffen ist, legt Hans-Jürgen Lange jetzt eine Biografie über den
berühmten Gralsforscher Otto Rahn vor, die weit über seine ursprüngliche
biografische Studie hinausgeht. Wie bei seinem zweiten Buch über Weisthor
hält er sich an eine einfühlsame und kritische Sicht der belegbaren
Lebensumstände. Neu entdeckte Dokumente sprechen für die akribische
und hartnäckige Art der Recherche. Hier gelang es Lange, einen bisher unbekannten
siebenjährigen Briefwechsel Rahns mit dem Literaten und Dichter Albert Rausch
zu erschließen. Diese Briefe geben nicht nur Aufschluss über Rahns
Lebensumstände zwischen 1927 und 1934, sondern werfen auch ein neues Licht
auf das Lebensgefühl und die esoterischen Studien seiner Zeit. Aufgrund dieser
Briefe konnten Interviews mit zwei weiteren noch lebenden Zeitzeugen geführt
werden. Auch Otto Rahns Rundfunkarbeiten über seine Höhlenforschungen
in Südfrankreich werden berücksichtigt, und ein verschollen geglaubtes
Manuskript wieder publiziert. Zwei weitere Kapitel geben die historischen Quellen
über den mysteriösen Schatz der Katharer wieder und reflektieren den
aktuellen Stand der Gralsforschung. Bisher nicht übersetzte französische
Veröffentlichungen werden ausführlich zitiert und zum ersten Mal dem
deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht. Der erweiterte Quellenapparat
hält auch wissenschaftlichen Ansprüchen stand. In einem separaten Kapitel
wird Rahns Homosexualität aufgearbeitet und seine damit verbundenen Verflechtungen
durchleuchtet. Was Otto Rahn und seine Arbeit in letzter Konsequenz so interessant
macht, ist das für ihn tödliche Dreieck aus homoerotischen, politischen
und esoterischen Kräften. In diesem Kraftfeld endete sein tragisches Schicksal
in einem zwar immer wieder angezweifelten Selbstmord, für den Lange aber
Zeugen und eindeutige Beweise bringt. Was letztendlich bleibt, ist ein sehr menschliches
und bewegendes Schicksal und Otto Rahns intuitive Methode, Geschichte wahrzunehmen.
Er suchte den Gral und schuf dabei eine lebendige Form der Poesie, die ihre Ausstrahlung
bis heute nicht verloren hat.Hans-Jürgen Lange arbeitet als Artdirector bei
einer deutschen Werbeagentur. Privat widmet er sich zeitgeschichtlichen Forschungen
und esoterischen Studien. Vom ihm erschienen bereits Hans-Jürgen Lange: Weisthor.
Karl-Maria Wiligut. Himmlers Rasputin und seine Erben. Im Herbst 2000 erscheint
Otto Rahns Buch Kreuzzug gegen den Gral mit einem Vorwort des Autors.
Die
okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus
Nicholas Goodrick-Clarke
€ 26,90
Endlich in Deutsch: Was dieses Werk mit den Katharern zu
tun hat? Gerade die Nazis hatten versucht, die Katharer ideologisch zu "schlucken"
und für ihren pervers-abstrusen Kult-Mix zu nutzen. So wurde z.B. eine intensive
Suche nach dem heiligen Gral im besetzten Frankreich gestartet, da dieser auf
der Katharer-Festung Montsegur in den Pyrenäen vermutet wurde. Eine schillernde
Persönlichkeit wird in diesem Zusammenhang ausführlich behandelt: Otto
Rahn, ein Hätschelkind Alfred Rosenbergs und bis zu seinem mysteriösen
Tode ein stark von den Nazis vereinnahmter "Forscher" der Katharer.
Die enorme Popularität von Rahns Erstlingswerk "Kreuzzug gegen den Gral"
hatte in den dreißiger Jahren dazu geführt, daß das Thema Katharer
"in" wurde und heute in Deutschland ein Nischendasein mit Tabu-Status
führt.
Michael Hesemann € 19,90
"Hitlers
Religion" schließt da an, wo "Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus"
aufhören. Aus dem Amazon-Klappentext: "Zu lange wurde Adolf Hitler nur
als skrupelloser Realpolitiker, als psychopathologisches Monstrum, letztlich als
irrationales Verhängnis gedeutet. Hitler war aber bestürzend logisch
in allem, was er tat; er folgte der rationalen Logik einer destruktiven Religion.
Michael Hesemann stellt die Deutung der Katastrophe vom Kopf auf die Füße:
Die NS-Politik war das Produkt einer fatalen Pseudoreligion, nicht etwa die Religion
eine Begleiterscheinung der NS-Politik." Als Beleg für diesen ungewöhnlichen
Ansatz verweist detailliert zum Beispiel auf die Privatbibliothek "AHis".
Auch die Story um Rosenberg, Rahn - und die Katharer findet sich in einem Kapitel.
Alfred
Schuler. der letzte deutsche Katharer
Franz Wegener €17,80
Aus der "amazon"_Empfehlung: "Alfred Schuler (1865-1923) zählt zu den dunkelsten Gestalten der deutschen Geistesgeschichte. Als spiritueller Mittelpunkt der Münchner Kosmiker, als Ideengeber für Stefan George und Ludwig Klages, erzielte er, ohne je ein Buch geschrieben zu haben, eine faszinierende Breitenwirkung. Versuche, seine Person begrifflich zu fassen, scheitern bis heute: Seher, Religionsstifter, Gnostiker, Mystagoge, Geist, Dämon oder Hitlers Visionär all das trifft nur unzureichend die Entwürfe, die der Magier und Okkultist zeitlebens vortrug. Der Historiker Franz Wegener hat sich seines Lebens und seiner Lehre angenommen. Es gelingt der Nachweis, dass Schuler, in französisch-gnostischer Tradition stehend, als letzter deutscher Katharer angesprochen werden darf." Nein, gelingt ihm nicht. Die "echten" Katharer werden sich im Grabe herumdrehen. Immerhin ein gut recherchierter Beitrag zum Thema "cathar crazies" im Zusammenhang mit dem dritten Reich.
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